Mit KI schneller zum Zielbild

Für viele Vorhaben ist die Ausgangslage eigentlich gut: Inhalte liegen vor, Daten sind da und wurden über Jahre gesammelt. Strukturen sind vorhanden, und trotzdem kommt man gefühlt nur langsam voran.

Im nachfolgenden Text teile ich meine Erfahrungen aus zwei Projekten.

Abstrakte Luftaufnahme eines komplexen Autobahnkreuzes mit vielen Fahrspuren als Metapher für fehlende Ausrichtung.
Zu viele Richtungen machen langsam: Erst wenn alle dasselbe Zielbild sehen, kommt langsam Bewegung in ein Vorhaben.

Wenn das Zielbild fehlt

Gerade in komplexen Organisationen erlebe ich immer wieder eine ähnliche Ausgangslage. Es ist viel Wissen vorhanden, viele Perspektiven fliessen ein, viele Menschen sind beteiligt. Was fehlt, sind selten die Inhalte. Vielmehr fehlt ein gemeinsames Verständnis fürs Zielbild. Die Richtung, in die das Projekt-Team das neue Vorhaben entwickeln möchte.

Im Projekt einer Behörde wurde genau das sichtbar. Viele Inhalte lagen bereits vor, Texte existierten zuhauf im Intranet. Schliesslich wurde dort über Jahre an den Strukturen gefeilt und jetzt soll plötzlich ein neuer Webauftritt aufgegleist werden.

Man könnte jetzt denken, übernehmen wir diese Inhalte einfach 1:1. Aber das würde zu Redundanzen führen und die Zielgruppen und deren Bedürfnisse unterscheiden sich stark.

Das Zielbild bewusst setzen

In diesem Projekt lernten wir also, wie schwer der Start sein kann, wenn ein gemeinsames Zielbild fehlt. Als wir dann anfingen, die Zielgruppen zu schärfen und Inhalte für sie in einzelnen Beispielen zu konkretisieren, entstand eine gemeinsame Grundlage. Dadurch wurden die Diskussionen einfacher und mit den Zwischenresultaten konnte das Projekt-Team viel schnellere Entscheide herbeiführen.

Aber erst mussten wir uns festlegen: Hier wollen wir hin!
Und warum wollen wir das und für wen machen wir das.

Reaktion vor Workshop

In einem anderen Projekt startete ich zuerst mit dem Zielbild. Jedenfalls brachte ich vor dem allerersten Workshop bereits eine greifbare Visualisierung mit.

Ich präsentierte der Geschäftsleitung eine neue Positionierung und setzte bewusst auf eine Richtung, die das Team aufrüttelte. Ausgangspunkt waren Gespräche mit dem Verkauf, Website und bestehende Unterlagen. Daraus leitete ich ab, wie sich das Unternehmen in einem zunehmend gesättigten Markt mit vielen Mitbewerbern klar abheben kann.

Aus meiner Erfahrung ist es wirkungsvoller, früh eine Richtung zu zeigen, als mit Workshops zu starten. Weil die Reaktionen darauf kommen unmittelbar. Davor muss man keine Angst haben.

Mit KI schneller starten

Das neue Bildsprache wich darum stark davon ab, was man sich in der Branche sonst gewohnt ist. Ich hatte es absichtlich so konzipiert, dass es den einen oder anderen Fachexperten bewusst provoziert.

Mithilfe von KI-Tools konnte ich die neue Richtung in kurzer Zeit visualisieren. Dadurch wurde es schneller für alle greifbar. Bilder oder Video können im Kopf viel schneller nachvollzogen werden, als es Text vermag.

Nicht jede Richtung wurde weiterverfolgt, die ich anfangs vorstellte. Schliesslich muss der Kunde priorisieren. Hier kann ich nur Empfehlungen abgeben. Weiter sind Ressourcen kundenseitig auch wichtig, wie auch eine realistische Budget- und Terminplanung.

Brauchst du ein Zielbild?

Wenn deine Vorhaben trotz guter Ausgangslage nicht vorwärts kommen, lass uns das Ziel sichtbar machen.

Kontaktiere mich.

3 Tipps

Mehr Klarheit im Projekt

Zeige erste Richtungen so früh wie möglich. Bilder schaffen schneller Klarheit als lange Abstimmungen.

Arbeite mit greifbaren Entwürfen statt abstrakten Konzepten. Entscheidungen fallen leichter, wenn etwas sichtbar ist.

Starte mit Quick Wins und entwickle daraus ein System. So entsteht schnell Fortschritt, der im Alltag gut funktioniert.

Aktives Handeln und Speed sind Gold.

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